Über Mich(a)

Ich bin Michael 1971 geboren und überwintere mal mehr, mal weniger seit 2009 im Süden. Ich fliege wie ein Zugvogel im Herbst, spätestens im Winter in wärmere Regionen. Für mich ist es immer wieder ein tolles Gefühl, länger im Süden zu sein, dort klar zu kommen, neues zu erleben und vor allem den Alltag woanders zu erleben. Ich habe lange Lösungen gesucht und gefunden, um mir meine Überwinterung als Zugvogel leisten zu können und die Gefühle der Sorgen und Ängste loszuwerden, die ich anfangs hatte. Wie zum Beispiel: was ist mit der Familie, den Freunden, der Wohnung, der Arbeit, dem Job und der Zukunft.

Ich mag den Sommer in meiner Heimat Berlin. Ich mag meine Arbeit und meine Projekte. Ich liebe meine Familie und Freunde und trotzdem zieht es mich im grauen Herbst und kaltem Winter in den Süden zur Sonne, ans Meer und zu mehr Gelassenheit.

Mein Start ins Berufsleben

Ich habe vier Jahre bei der Telekom den Beruf des Kommunikations- elektronikers erlernt. Damals habe ich diesen Beruf gewählt, weil mein Vater auch so etwas in Richtung Elektriker gemacht hat und ich dachte, das würde mir auch gefallen. In der Schule wurde ich gar nicht auf das Berufsleben vorbereitet und das ist wohl heute noch so. Ganz zu schweigen, dass man auf eine eventuelle Selbstständigkeit vorbereitet wird. Weil ich durchgefallen bin bei der Gesellenprüfung, musste ich ein halbes Jahr dran hängen. So kam ich auf vier Jahre und das alles, um dann zwei Monate in einem Job zu arbeiten, auf den ich gar keinen Bock hatte. Du hast richtig gelesen, vier Jahre und zwei Monate. Es war die Hölle in diesem Beruf, damals in meinem Alter von 20 Jahren.

Selbstständigkeit Musikproduktion

Eines Tages, rief mich mein bester Kumpel an und fragte mich, ob wir zusammen Musik produzieren wollen und wir jetzt erstmal zwei Wochen an die Costa Brava fahren. Am besten gleich nächste Woche. Klar sagte ich mit meinen 20 Jahren Lebenserfahrung und total unbekümmert. Ich bin am nächsten Tag nicht mehr zur Arbeit gefahren. Eine Woche später fuhren wir an die Costa Brava mit einem Reisebus. Angekommen, fühlte ich die Freiheit pur, allerdings mit sehr wenig Geld in der Tasche. Ich war das erste mal an einem Strand mit 20 Jahren. Von da an wusste ich, das 2 Wochen Pauschal-Urlaub nicht reichen werden in Zukunft. Allerdings brauchte ich ein paar Jahre um das wirklich zu realisieren und umzusetzen.

Nach zwei Wochen, fuhren wir zurück, mit dem festen Plan Musik zu produzieren im eigenen Studio. Ein Monat später saßen wir in einem angemietetem Zimmer in einer Dachgeschoss Wohnung und haben weitere sechs Monate später, unsere erste Veröffentlichung in den Händen gehalten. Damals noch eine Vinyl Schallplatte und eine CD. Extrem stolz aber immer noch mit wenig Geld in der Tasche, da sich die CD kaum verkauft hat. Geld haben wir kaum verdient aber wir waren sehr happy. Wenn man in jungen Jahren noch zusätzlich zu seiner Willenskraft etwas finanziellen Durchblick und vor allem Durchhaltevermögen hat, dann ist das ein Erfolgsgarant. Ich will die Geschichte etwas abkürzen und damit sagen: Du kannst fast alles, was du dir vornimmst und vorstellst erreichen. Mach dein Ding und falle nicht in den Autopiloten Modus.

Lernen durch Nebenjobs

Nach 10 Jahren Musik Produktion, bin ich wieder in ein Angestelltenverhältnis gewechselt und produziere heute noch nebenberuflich Musik. Ich habe so viele Nebenjobs gehabt, dass ich wahrscheinlich ein Buch drüber schreiben könnte. Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Erfahrungen in diversen Nebenjobs gesammelt. Meine Nebenjobs waren und sind immer noch sehr lehrreich und warum soll man nicht auch zukünftig in verschieden Firmen und Bereichen einfach mal rein schnuppern. Nebenjobs bringen dir viel mehr als nur nebenbei Geld zu verdienen. Ein Nebenjob bietet neben dem Einkommen eine hervorragende Möglichkeit, praktische und wichtige Dinge zu lernen. Ich lernte bisher unter anderem zu verkaufen, soziale und methodische Kompetenzen, Unternehmertum, Zeitmanagement uvm.

In einer Physiotherapie Praxis, habe ich Termine vergeben und Rezepte abgerechnet. Dort sah ich jeden Tag, was es bedeutet alt zu werden. So viele ältere Menschen, aber auch sehr viele junge Leute, die Gebrechen und kaputte Körper hatten. Nur wenige waren da, weil sie vorher einen Unfall hatten und Rehabilitation brauchten. Diese Zeit, hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich habe auch hier wieder viel gelernt. Seitdem bewege ich mich mehr, mache regelmäßig Sport, ernähre mich einigermaßen gesund und sehe zu, das ich meine Ziele nicht aus den Augen verliere.

Ein Nebenjob kann Türen öffnen und bietet immer die Möglichkeit, in einen Beruf, in eine Firma und natürlich auch hinter die Kulissen zu blicken. Meistens wird ein Nebenjob als eine Art notwendiges übel angesehen. Eine Arbeit die man nur macht, um seine Handy-Raten oder den neuen Riesen Fernseher zu finanzieren, kann keinen Spaß machen. Die Freude über das Materielle hält leider nur kurze Zeit an und bietet auch keinen Mehrwert. Man muss natürlich zuerst säen bevor man ernten kann. Du kannst durch Investition und Initiative dein Können zeigen und auch in einem Nebenjob aufsteigen oder dich weiter entwickeln. Man sollte sich zuerst beweisen, investieren und Einsatz zeigen, selbst wenn sich später herausstellt, dass es doch nicht der Traumjob ist. Kein Arbeitgeber ist auf dich angewiesen, er kann ohne Probleme auch andere Bewerber einstellen. Ganz oft und erst recht in einem Nebenjob.

Be a part of a company!

Ich stehe gerne morgens und gerade auch Montags auf und gehe gerne arbeiten. Ich mag keine Sonntage in Deutschland. Ich arbeite in einer Event Management Firma in Berlin und bin dort Mitarbeiter für alles. Eine meine Leidenschaften, helfen und unterstützen. Viele Menschen quälen sich jeden Tag regelrecht zur Arbeit. Suche dir doch einen Job der dir gefällt und nehme eventuell in Kauf, etwas weniger Geld zu verdienen. Sei interessiert an der Firma und ihrem Geschäft und dann hänge dich da voll rein. „Ich möchte nicht am Wochenende arbeiten“, „Ich kann nicht länger machen heute“ oder „Der Arbeitsweg ist mir zu weit“, sind wohl die Standardsprüche der unzufriedenen Arbeitnehmer heutzutage. Informiere dich über deine Firma und sammle gute Ideen und Lösungen zu deiner Arbeit und deinem Beruf. Trage sie deinem Vorgesetzten oder dem Chef vor, denn Leute mit guten Ideen werden immer gebraucht. Wenn Du öfter mit positiver Einstellung an die Arbeit gehst und du dich verbessern kannst und willst, wirst du zwangsläufig Spaß haben und die Zeit wird wie im Flug vergehen. Sehe dich als Teil oder Mitglied einer Firma und nicht „nur“ als Angestellter, der eigentlich gar keinen Bock hat.

Wie schaffe ich es motiviert zu bleiben?

So viele Menschen, die täglich mit lustlosen, müden Gesichtern und hängenden Schultern zum Arbeitsplatz schlendern. Traurig eigentlich. Arbeiten gehen um Geld zu verdienen um es dann für meist nutzlose Dinge auszugeben. Warum gehst du eigentlich zur Arbeit? Klar, um Geld zu verdienen. Und genau das ist das Problem! Motivation kommt von Motiv! Was ist denn dein eigentliches Motiv und dein Warum? Wenn du keinen Sinn in dem siehst was du tust, wird es dir nicht dauerhaft möglich sein, Motivation aufzubauen. Du musst einen Sinn außer dem Geld in deinem Beruf sehen. Du kannst dich zwar durch Ersatzbefriedigungen wie Einkaufen, einer Überdosis Kaffee oder einer Gehaltserhöhung kurzfristig motivieren aber nach einigen Tagen oder Wochen wirst du genau so gelangweilt weitermachen wie zuvor. Wie wirst du also motivierter? Du musst erst einmal deine Einstellung ändern. Deine Arbeit sollte dir größtenteils Spaß machen. Betrachte deine Tätigkeit nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Kunst. Versuche immer ein wenig, deine Ergebnisse zu verbessern. Wenn du mit einer Aufgabe fertig bist, betrachte das Ergebnis, und lobe dich im Geiste selbst dafür. Wenn du es gut machst, wird man auch öfter auf dich zukommen. Bilde dich weiter, vor allem im persönlichen Bereich, das hilft dir auch in deinem Beruf. Versuche so viel wie möglich von anderen Mitarbeitern oder Kunden zu lernen. Sich permanent weiterzuentwickeln ist nicht nur motivierend, sondern auch fördernd für die Karriere.

Die Idee des Sidepreneur

Langfristig gesehen, bietet sich das nebenberufliche Gründen als Sidepreneur an. Es ist unser Ziel, regelmäßig zu überwintern. Die beste Möglichkeit in die Selbstständigkeit zu starten und seine Projekte vorwärts zu bringen, besteht als nebenberuflicher Gründer. Du kannst dir ganz gut dein eigenes Business aufbauen, wenn du vor oder nach deinem Job, an deinem eigenem Business arbeitest. Du kannst dich selbst verwirklichen und deine eigenen Ideen umsetzen. Idealerweise setzt du deine Stunden in deinem Job etwas herunter und verzichtest auf etwas Geld. Da bringt dich das minimalistische Leben dann wieder ein Stück weiter. Du brauchst ja nicht viel und kannst somit Geld sparen und das in dein zukünftiges Business investieren. Wichtige Voraussetzungen als Sidepreneur sind gutes Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen. Ich stehe oft zwei Stunden früher auf und arbeite an folgenden Projekten, die im Moment noch wenig Geld einbringen aber mich trotzdem Stolz machen:

– ich schreibe an meinen eBook Projekt Zugvogel
meine T-Shirt Marken verzeichnen Verkäufe
ich teile meine Ideen auf MultiMediaMicha
– ich folge meiner ältesten Leidenschaft und produziere Musik
unter Mike Strike Music
ich veröffentliche weiter als DJ Mike Strike und lege ab und zu noch auf
mein Musik Label CLUBCITY Music ist auf Amazon, Beatport und allen weiteren Online Music Shops und Streaming Portalen vertreten

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